REVIEWS LIVE-KONZERTE

PINNEBERGER TAGEBLATT (S. Hoppe)

Eine grandiose Premiere feierte die neu formierte Flower-Power-Band

THE NEW LOVE GENERATION im Pinneberger Cap Polonio …

…. ob mit Schlaghose, im Blümchenkleid, mit Western-Hut oder Blumenkranz vor der Stirn: in detailgetreuen Outfits erklommen die sieben jungen Künstler unter dem tobenden Beifall des Publikums die kunterbunt beleuchtete Bühne und spielten in Ihrem rund zweistündigen Programm mehr als zwei Dutzend Klassiker aus der Zeit um 1967. Sie boten atemberaubenden Gesang, perfekte E-Gitarren und einen hervorragenden Piano-Sound … mit lang anhaltendem Applaus und Standing Ovations dankten die mitsingenden Gäste den Protagonisten, die Ihre Show mit der Darstellung unzähliger Hippie-Motive und einer Beamer-Foto-Show abgerundet hatten …

HAMBURGER ABENDBLATT (J. Schröter)

…. ich gehe die Songliste durch. wie soll das nur gutgehen ? Jugenderinnerungen, die Songs von damals – man schwelgt sentimental, seufzt und erwacht mit einem Tristesse-Kater. Dann beginnt die Show.

Es haut mich um. Vom Fleck weg.

„Let‘s go to San Francisco“, „The Letter“, oder „Love the One You‘re with“ – alles schon tausendmal gehört. Aber so: noch nie !!

Die Akteure blasen den Oldies den Staub aus sämtlichen Notenblättern und hüllen sie virtuos in mehrstimmige Gesangsarrangements. Gewürzt mit einem guten Schuss Les Humphries Singers, vorgetragen mit einer Virtuosität und Energie, die einen umgehend aus der trägsten Umlaufbahn schleudert …

… als nach der dritten Zugabe das Licht im Saal angeht, sind Janis Joplin und Jimi Hendrix immer noch tot und ist der „Summer of Love“ längst Geschichte.

Aber das ist nicht mehr so schlimm. Es gibt ja „The New Love Generation“